Anti-Doping-Tag des LSVS

Leistungssport, LSVS

Etwa 110 Personen kamen am 13.11. an die Hermann-Neuberger-Sportschule.

Am 13. November lud der Landessportverband für das Saarland in Kooperation mit der Saarländischen Triathlon-Union die Kaderathleten und deren Eltern sowie die Trainer und Anti-Doping-Beauftragten zum Anti-Doping-Tag an die Hermann-Neuberger-Sportschule in Saarbrücken ein.

Die Dopingprävention ist ein wichtiger Teil eines Leistungssportlers, weshalb der LSVS jährlich zu solch einer Präventivveranstaltung seine Mitglieder einlädt. Unterstützung erfährt der LSVS in der Dopingbekämpfung von der Nationalen Anti Doping Agentur (NADA), die jedes Jahr erfahrene und kompetente Referenten zur Verfügung stellt. Die Kaderathleten der Fachverbände müssen in der Regel eine jährliche Teilnahme an einer Maßnahme zur Dopingprävention nachweisen, die Schüler aus dem Sportzweig der Eliteschule des Sports erhalten eine gesonderte Schulung, die in den Unterricht integriert ist.

Den Beginn der Veranstaltung stellt immer eine erste Information der (neuen) Landeskadermitglieder, deren Eltern und Trainer, dar:

  • Erläuterung des Dopingbegriffes
  • Verbotene Substanzen und Methoden
  • Einordnung von Nahrungsergänzungsmitteln
  • die Folgen von Doping
  • das Doping-Kontroll-System und Ablauf einer Dopingkontrolle
  • Verhalten im Krankheitsfall.

Der zweite Teil der Veranstaltung besteht immer aus einem weiterführenden wechselndem Thema, da die Dopingproblematik sehr weitläufig und vielschichtig ist. In diesem Jahr fand eine Podiumsdiskussion zum Medikamentenmissbrauch im Sport statt, die von Dirk Froberg (Sportjournalist und Sport-Kommentator) moderiert wurde. Zu Beginn standen zwei Impulsvorträge von Stefan Trinks (Ressortleitung Doping-Kontroll-System der NADA) sowie von Dr. Anne Hecksteden (Institut für Sport- und Präventivmedizin der Universität des Saarlandes) an. Im Anschluss an die Vorträge gab es eine offene Diskussionsrunde mit den beiden Vortragenden sowie Steffen Justus (Bundesstützpunkttrainer Triathlon), Laura Müller (Olympiateilnehmerin in der Leichtathletik) und Etienne Kinsinger (Olympiateilnehmer im Ringen), die auch für Fragen der Teilnehmer zur Verfügung standen. Insbesondere wurde dort der (falsche) Schmerzmittelkonsum im Sport aus verschiedenen Perspektiven betrachtet.

Das Teilnehmerfeld war breit gefächert von Sportler, Trainer, Eltern und haupt- sowie ehrenamtlich Tätigen im Sport und so konnten sich insgesamt etwa 110 Personen bei einer gelungenen und informativen Veranstaltung rund um das Thema Doping weiterbilden.