Projekt „Hinsehen. Handeln. Schützen.“ – Vereine können sich jetzt bewerben

Vereinsförderung Saar

Mit dem Projekt „Hinsehen. Handeln. Schützen. Gemeinsam für einen sicheren Sport im Saarland“ setzt sich der LSVS aktiv dafür ein, Sportvereine dabei zu unterstützen, den Schutz von Kindern und Jugendlichen wirksam in ihren Alltag zu integrieren.

Sportvereine sind weit mehr als Orte der Bewegung: Sie fördern Werte, stärken Gemeinschaft und bieten Kindern und Jugendlichen Sicherheit und Orientierung. Um sicherzustellen, dass Sport ein geschützter Raum bleibt, sind Aufmerksamkeit, Handlungskompetenz und verlässliche Strukturen unerlässlich – insbesondere zum Schutz vor sexualisierter Gewalt.

Mit dem Projekt „Hinsehen. Handeln. Schützen. Gemeinsam für einen sicheren Sport im Saarland“ setzt sich der LSVS aktiv dafür ein, Sportvereine dabei zu unterstützen, den Schutz von Kindern und Jugendlichen wirksam in ihren Alltag zu integrieren. Im Rahmen des Projekts können interessierte Vereine eine Zertifizierung anstreben, die sichere Rahmenbedingungen schafft und Präventionsmaßnahmen nachhaltig im Verein verankert. Hierfür sucht der LSVS ab sofort 20 Sportvereine aus dem Saarland, die sich im Rahmen eines praxisnahen Entwicklungsprojekts aktiv einbringen möchten.

„Unser Ziel ist es, Vereine nicht zusätzlich zu belasten, sondern sie konkret zu entlasten und zu stärken. Niemand muss hier Experte sein – wir entwickeln gemeinsam Lösungen, die im Alltag funktionieren“, betont der LSVS.

Das Projekt bietet umfassende Beratung und Information, um Handlungssicherheit zu fördern und langfristig strukturelle Voraussetzungen für einen respektvollen Umgang zu schaffen. Die ausgewählten Vereine werden Teil eines sogenannten Qualitätszirkels, in dem gemeinsam mit dem LSVS konkrete Maßnahmen entwickelt und erprobt werden.

Dazu gehören unter anderem:

  • Individuelle Beratung direkt im Verein
  • Praxisnahe Fortbildungen für Trainer*innen und Verantwortliche
  • Austausch und Vernetzung mit anderen Vereinen
  • Unterstützung beim Aufbau von Schutzkonzepten
  • Einbindung von Kindern und Jugendlichen in Präventionsmaßnahmen 

Ein besonderer Fokus liegt zudem auf der Entwicklung innovativer Lösungen, etwa zur Vermeidung von sogenanntem „Trainer-Hopping“. Für ihre Teilnahme erhalten die Projektvereine eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 800 Euro – unkompliziert und ohne Verwendungsnachweis.
Interessierte Vereine sind herzlich eingeladen, sich über die Einsendung der Interessensbekundung für eine Teilnahme zu bewerben. Vorkenntnisse im Bereich Prävention sind nicht erforderlich. 

Weitere Informationen zum Thema hier.