Der LSVS unterstützt die Wahl von München als Nationalen Bewerber um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044. Entscheidend ist: Deutschland geht ins Rennen um die Spiele.
„Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland wären ein echter Aufbruch und ein kraftvoller Impuls für den Sport in seiner ganzen Breite", sagt Florian Hartmann, Vorstand Sport & Vermarktung beim Landessportverband für das Saarland, der an der Außerordentlichen Mitgliederversammlung des DOSB teilnahm. „Sie inspirieren junge Athletinnen und Athleten, stärken den Nachwuchs in den Vereinen, bringen Investitionen in Sportstätten und schaffen eine Begeisterung für Bewegung und Sport, die Generationen prägt. Paris 2024 hat das eindrucksvoll bewiesen: Millionen Kinder profitierten von neuen Bewegungsprogrammen, Sportstätten wurden modernisiert, Vereine verzeichneten Mitgliederzuwächse – und Frankreich verdoppelte seine Medaillenausbeute im Vergleich zu den vorherigen Spielen nahezu. Für den nationalen Sport, aber auch für unseren SaarSport sehen wir in einer deutschen Olympia-Bewerbung eine riesige Chance."
Dass Olympische Spiele auch unmittelbar im Saarland Wirkung entfalten können, hat das Saarland und insbesondere der SPORTCAMPUS SAAR rund um Paris 2024 eindrucksvoll erlebt. In den Wochen vor den Spielen bereiteten sich rund 400 Personen aus 30 Nationen auf dem SPORTCAMPUS SAAR in Saarbrücken vor. Was olympische Begeisterung bedeutet, war dort bereits hautnah spürbar und könnte nur ein Vorgeschmack auf das sein, was Olympische und Paralympische Spiele im eigenen Land bedeuten würden.

