Hinsehen. Handeln. Schützen. Gemeinsam für einen sicheren Sport im Saarland.

Sportvereine sind weit mehr als Orte der Bewegung: Sie vermitteln Werte, stärken Gemeinschaft und geben insbesondere Kindern und Jugendlichen Sicherheit und Orientierung. Damit Sport ein geschützter Raum bleibt, braucht es Aufmerksamkeit, Handlungssicherheit und verlässliche Strukturen zum Schutz vor sexualisierter Gewalt. Mit dem Projekt „Hinsehen. Handeln. Schützen. Gemeinsam für einen sicheren Sport im Saarland.“ möchte der LSVS  Sportvereine über eine Zertifizierung dabei unterstützen, sichere Rahmenbedingungen zu schaffen und Prävention wirksam im Vereinsalltag zu verankern.

Interessierte Vereine können sich bei den Ansprechpersonen über das Projekt informieren.

Weitere Information zum Thema “Schutz vor Gewalt” finden Sie hier.

Am 03. März 2026 fand eine Online-Informationsveranstaltung des Landessportverband für das Saarland (LSVS) zum geplanten Präventionsprojekt „Hinsehen. Handeln. Schützen. Gemeinsam für einen sicheren Sport im Saarland.“ statt. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Sportvereinen nutzten die Gelegenheit, sich über Ziele, Inhalte und Beteiligungsmöglichkeiten des Projekts zu informieren.

Sportvereine sind weit mehr als Orte der Bewegung. Sie vermitteln Werte, fördern Gemeinschaft und geben insbesondere Kindern und Jugendlichen Halt und Orientierung. Damit der Sport ein geschützter Raum bleibt, ist ein bewusster Umgang mit Prävention sowie klare Strukturen zum Schutz vor sexualisierter Gewalt unerlässlich.

Im Rahmen der rund einstündigen Veranstaltung stellte der LSVS das geplante Projekt vor. Ziel ist es, Vereine durch eine Zertifizierung dabei zu unterstützen, sichere Rahmenbedingungen zu schaffen und Präventionsmaßnahmen dauerhaft im Vereinsalltag zu verankern. Die Teilnehmenden erhielten einen kompakten Überblick über die geplanten Inhalte, Unterstützungsangebote sowie über die Möglichkeit, sich im Rahmen einer finanziellen Förderung am Projekt zu beteiligen.

Gerade in ehrenamtlich geprägten Vereinsstrukturen stellen begrenzte Ressourcen, Unsicherheiten bei Meldewegen oder rechtlichen Fragen häufig eine Herausforderung dar. Das Projekt soll hier praxisnahe Unterstützung bieten, Handlungssicherheit stärken und konkrete Maßnahmen zur Prävention sexualisierter Gewalt fördern.

Ein weiterer Bestandteil ist die gemeinsame Entwicklung von Ansätzen zum Umgang mit problematischen Wechselbewegungen im Trainerbereich („Trainer-Hopping“). Auch hierzu wurde im Rahmen der Veranstaltung ein erster Einblick gegeben.

Die Informationsveranstaltung richtete sich insbesondere an Vereinsvorstände, Trainerinnen und Trainer, Jugendleitungen sowie alle Engagierten, die Verantwortung für ein sicheres Sportumfeld übernehmen möchten. Der LSVS möchte Vereine damit frühzeitig begleiten und sie auf dem Weg zu sicheren Strukturen und einem geschützten Vereinsleben unterstützen.

Interessierte Vereine können sich bei den Ansprechpersonen über das Projekt informieren.