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01.09.2020

Paula Gerundt rudert sich in U19-Nationalmannschaft


Foto: privat

Jedoch ungewisse Perspektive aufgrund Corona-Situation.

Am vergangenen Wochenende fand in Hamburg-Allermöhe die erste Regatta mit Saarbrücker Beteiligung nach dem „Re-Start“ des Ruderbetriebes in Deutsch-land statt.

Die Nationalmannschafts-Aspiranten der U19-Klasse waren gefordert, um ihr Können bei einem Kleinboottest unter Beweis zu stellen. Da die Ruder-Weltmeisterschaften der Corona-Pandemie zum Opfer fielen, ging es hier um die Plätze bei der U19-Europameisterschaft Ende September in Belgrad (SRB). Aus Saarbrücken war Paula Gerundt (Saarbrücker RG Undine) mit Partnerin Meike Pixius (Koblenz) im Zweier-ohne am Start. Das Duo hatte in den vergangenen Wochen in Saarbrücken mit Landestrainer Diethelm Maxrath trainiert und ging guter Dinge an den Start. Gleich im Vorlauf am Samstag Vormittag gelang den beiden ein guter Einstieg, jedoch zeigte sich auf den letzten 500m, dass die Crew ihr erstes Rennen bestritt und das hohe Niveau der ersten 1500m konnte noch nicht bis ins Ziel gebracht werden. Der Einzug in die Runde der letzten 18 Boote wurde aber mit Rang 3 sichergestellt. Im Halbfinale um den Finaleinzug konnten sich die beiden Sportlerinnen aus dem Südwesten steigern, jedoch mussten Sie nach hartem Kampf anderen Booten den Vortritt in Richtung A-Finale und damit der Plätze 1 bis 6 lassen. Im B-Finale um die Plätze 7 bis 12 konnte sich die Bugspitze von Gerundt/ Pixius nach dem Start kurz nach vorne schieben, bevor ein kleiner Steuerfehler eine halbe Länge Rückstand einbrachte. Die Renngemeinschaft Saarbrücken/ Koblenz arbeitete sich aber wieder nach vorne und nach einem starken Endpurt musste man sich im Kampf um Rang drei (also 9. Rang gesamt) nur um 3/10 sec. geschlagen geben.

In der Trainerbesprechung am Nachmittag wurde dann die EM-Nominierung für Paula Gerundt und Meike Pixius ausgesprochen, jedoch wurde auf derselben Sitzung bekannt gegeben, dass der Deutsche Ruderverband aufgrund der Pandemie-Situation in Serbien nicht zur Europameisterschaft anreisen kann. Somit lagen für Paula, Gerundt, Meike Pixius und Trainer Diethelm Maxrath Freud und Leid an diesem Nachmittag sehr eng beieinander. Es bleibt nämlcih unklar, ob die deutsche U19-Nationalmannschaft nun noch einen Auftritt erhält oder ob die Nominierung vornehmlich ein formaler Akt war.

Von der Unsicherheit bei Paula Gerundt abgesehen, verläuft der „Re-Start“ der Rudersaison 2020 insgesamt aus pandemiebedingten Vorsichtsmaßnahmen weiter schleppend. Nachdem Ella Reim für den Kleinboottest der U23 krankheitsbedingt absagen musste, wird es für die Saarbrücker Leistungsruderer nach aktuellem Stand der Dinge als erste (und letzte) Regatta der Saison 2020 nur eine sehr stark abgespeckte Südwestdeutsche Meisterschaft in Trier am 19. September geben.
(msf)

 


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