4.300 Sportler*innen für Special Olympics Nationale Spiele im Saarland 2026 nominiert

LSVS

Die Vorfreude steigt: Die Nominierten für die Special Olympics Nationalen Spiele Saarland 2026 stehen fest. Vom 15. bis 20. Juni 2026 wird das Saarland gemeinsam mit dem französischen Forbach zum Zentrum des inklusiven Sports. Das Saarland ist mit insgesamt 235 Nominierten vertreten.

Nach aktuellem Stand sind 4.300 Sportler*innen für das größte inklusive Multisport-Event des Landes nominiert. Darunter 3.826 Athlet*innen mit geistiger Behinderung sowie 474 Unified Partner*innen, die gemeinsam an den Start gehen. Alle 16 Landesverbände werden mit Delegationen im Saarland vertreten sein. Die meisten Nominierten werden vom Special Olympics Landesverband Bayern mit 709 Sportler*innen gestellt. Das große Interesse unterstreicht die Bedeutung der Spiele, die zum ersten Mal im Saarland ausgetragen werden: Mehr als 5.000 Anmeldungen gingen im Vorfeld ein.

Das Saarland ist mit insgesamt 235 Nominierten vertreten. Diese setzen sich aus 215 Athlet*innen und 20 Unified Partner*innen zusammen.

Insgesamt stehen Wettbewerbe in 27 Sportarten auf dem Programm – so viele wie noch nie bei unseren Nationalen Sommerspielen. Neben bekannten Disziplinen feiern 3x3 Basketball, Gerätturnen, Hockey, Rudern und Segeln ihre offizielle Premiere und erweitern das sportliche Angebot.

„Die hohe Nachfrage und die Zahl der Nominierten zeigen, welche Bedeutung die Nationalen Spiele für Athlet*innen, Familien und die gesamte Organisation haben“, sagt Ralf Kirch, Geschäftsleiter der Nationalen Spiele Saarland 2026. „Gemeinsam mit unseren Partnern im Saarland und in Forbach bereiten wir Spiele vor, die Begegnungen schaffen und weit über die Wettbewerbe hinaus wirken.“ Neben den 4.300 Sportler*innen aus Deutschland werden bis zu 15 internationale Delegationen erwartet.

Auch aus sportlicher Sicht versprechen die Nationalen Spiele beeindruckende Leistungen und einzigartige Momente. „Die große Anzahl an Sportarten und Teilnehmenden zeigt die enorme Entwicklung von Special Olympics in Deutschland“, betont Sportdirektor Tom Hauthal. „Für viele Athlet*innen sind die Nationalen Spiele der sportliche Höhepunkt ihrer Laufbahn – und gleichzeitig eine wichtige Etappe auf dem Weg zu internationalen Wettbewerben.“

Um dem Stellenwert der Gemeinschaft und des Miteinanders Rechnung zu tragen, gibt es im Rahmen der Special Olympics Nationalen Spiele 2026 im Saarland nicht „den“ Gastgeber, sondern „die“ Gastgeber. Mit gebündelten Kräften haben sich der Landessportverband für das Saarland (LSVS), Special Olympics im Saarland (SOSL) sowie das Land Saarland (vertreten durch das Ministerium für Inneres, Bauen und Sport) zum Ziel gesetzt für alle unvergessliche Momente im Juni 2026 zu schaffen. Die Darstellung dieser drei Gastgeber erfolgt unter dem Logo „Team Saarland“.

Johannes Kopkow, LSVS-Vorstand: „Als Mit-Gastgeber der Special Olympics Nationalen Spiele freuen wir uns im LSVS über die Nominierung von 4.300 Sportler*innen aus allen 16 Landesverbänden. Das große Interesse an diesem erstmals im Saarland ausgetragenen, größten inklusiven Multisport-Event Deutschlands ist ein starkes Signal für gelebte Inklusion, Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt.“

Denn wer bei den Nationalen Spielen im Saarland erfolgreich abschneidet, kann sich für das nächste große Ziel qualifizieren: die Special Olympics Weltsommerspiele 2027 in Chile.